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19.04.2017

Im ersten Quartal 2017 konnten auf dem Simulator der Re 460 weitere Fallstudien mit Lokführer durchgeführt werden. Dabei wurde die Methode der simulationsbasierten Forschung weiter entwickelt und angewendet. Die Ergebnisse wurden am 25. April 2017 an der Tagung "safe.tech" des TÜV Süd in München vorgestellt. Diese Untersuchungen sollen neue Erkenntnisse über Anforderungen an die Arbeitsbedinungen des sicherheitsrelevanten Personals im Eisenbahnbetrieb aufzeigen und nachweisen.

Der Verein DESM benötigt auch künftig freiwillige Lokführer und Fahrdienstleiter, die mit ihrer Erfahrung einen wichtigen Beitrag an die bei der Bahn heute noch seltenen Forschung im Bereich der Human-Factors leisten.

28.02.2017

Im März 2017 werden in Zusammenarbeit mit den Firma BÄR Bahnsicherung auf dem Fahrsimulator der Re 460 neue Fallstudien durchgeführt. Dabei sollen Erkenntnisse über die Notwendigkeit menschlichen Handeln in der Betriebsführung gewonnen werden und die Entwicklung neuer Betriebsformen wie STO (Semiautomatic Train Operation) einfliessen. Wir suchen freiwillige Lokführer, welche sich als Probanden für die Experimente  auf dem Fahrsimulator zur Verfügung stellen. 

Ausschreibung >>> 

Mögliche Daten für die Durchführung der Fallstudien: 
- Freitag, 03.03.2017, nachmittags/abends
- Samstag, 04.03.2017, nachmittags/abends
- Donnerstag, 09.03.2017, abends
- Freitag, 10.03.2017, nachmittags/abends
- Freitag, 17.03.2017, nachmittags/abends
- Dienstag, 21.03.2017, nachmittags/abends
- Freitag, 24.03.2017, nachmittags/abends
- Freitag, 31.03.2017, nachmittags

Interessenten melden sich bei Jürg Suter: j.suter@desm.ch 

29.11.2016

 Am 13. Oktober 2016 hat der Verein DESM zum zweiten Mal Fallstudien ztum Thema der Analyse von Gefährdungssituationen mit dem Triebwagen des Verein VPM durchgeführt. Die Untersuchungen in diesem Jahr standen im Zeichen der Anforderungen, die an ein allfälliges automatisches Verkehren von Zügen auf nicht unabhängiger Fahrbahn gestellt würden. Unter den Teilnehmern befanden sich wiederum Eisenbahn- und Risikoexperten aus der Schweiz und aus Deutschland. 

Die Fallstudien wurden durch ein Team des Schweizer Fernsehens SRF begeleitet. Das SRF-Team führt bei Gelegenheit weitere Dreharbeiten über die Fallstudien im DESM-Labor im Labor durch. Der Termin der Ausstrahlung des Beitrags ist noch unbekannt.  

11.09.2016

Vom 12. bis am 14. Oktober 2016 findet der zweite DESM-Experimentalworkshop über die Analyse, Modellierung, Simulation und Bewertung sicherheitsrelevanter Problemstellungen von Bahnen statt. In diesem Jahr werden ein Modell für die Bewertung von Gefährdungssituationen, die Ansätze der ISO-Norm und der Risikogenese, Methoden und Instrumente zum Monitoring und zur Bewertung von Risiken bei Bahnen, die angewandte Sicherheitsforschung am Beispiel der Flugergonomie und die Anlayse von Ereignisdaten bei der Lufthansa vorgestellt. Zudem können sich die Teilnehmer an einem vorgängigen Tutorium über die simulationsfähigen Modellierung mittels Petrinetzen und die Betriebsführung auf einer Lehrstellwerkanlage selbst betätigen. 

Mehr Informationen zum DESM-Experimentalworkshop >>>

 

03.07.2016

Reto Recher hat an der Fahchhochschule Fribourg im Rahmen seines Master-Studiums und in Zusammenarbeit mit dem DESM-Labor ein Vertiefungsprojekt zum Thema "Modellierung von Bahnsystemen für Simulatoren" abgeschlossen. Dabei hat er am Beispiel des Mirage-Pendelzugs des Vereins VPM die Fahrdynamik auf der Strecke Wolhusen - Konolfingen untersucht und damit die Grundlagen für ein neuartiges Bewegungssystem für Simulatoren erarbeitet. Für seine hervorragende Arbeit hat Reto Recher die Bestnote 6 erhalten. 

Auf der Basis seiner Arbeit soll ebenfalls an der Fachhochschule Fribourg ein Bewegungssystem entwickelt werden, welches sich sowohl für leichte als auch für schwere Führerkabinen eignet. Zu diesem Zweck ist an der Fachhochschule eine Masterarbeit ausgeschrieben worden. 

27.05.2016

Während einem Vorprojekt für die Anwendung des ERSA-Betriebssimultors konnte technische Machbarkeit für die Anwendung im DESM-Labor geklärt werden. Der Simulator basiert auf ETCS, verfügt über eine Betriebszentrale und kann sowohl mit der DESM-Middleware als auch mit dem Simulator ZUSI verbunden werden. Zur Zeit werden die Bedigungen und Möglichkeiten für die Übernahme des Simulators geklärt. Kommt das Geschäft zu Stande, kommt der Verein DESM seinem Ziel der integrierten Simulation einen grossen Schritt näher. 

Im Rahmen des Vertiefungsprojekts von Reto Recher an der Fachhochschule Westschweiz hat Reto Recher auf dem Pendelzug Mirage des Vereins VPM Messungen der Fahrdynamik durchgeführt. Ziel ist die Definition und Beschreibung der Kräfte, die auf den Lokführer wirken. Auf dieser Basis soll ein neues Bewegungssystem für Fahrsimulatoren entwickelt werden können. 

Am Freitag, 10. Juni 2016 findet in Deisswil die Jahresversammlung des Vereins DESM statt.  >>> Einladung

28.03.2016

Während den Wintermonaten wurde die neue Steuerung der Druckluftbremse fertig gestellt und in die Kabine der Re 4/4 eingebaut. Zur Zeit werden Tests durchgeführt und ensprechenden Anpassungen ausgeführt. Die Bremssteuerung für die Ae 6/6 befindet sich im Bau. Ebenso im Bau befindet sich die erste Kabine der RBe 540 Simulatoren. 

Im Januar wurde mit der elsässer Firma ERSA eine Vereinbarung für Vorprojekt für die Anwendung Ihres ETCS-Simulators getroffen. Anlalog zum Vorprojekt mit dem DLR wird die Verbindung mit der Middleware getestet. Die Arbeiten im Labor für das Vorprojekt finden zwischen 24. und 29. April 2016 statt. 

Mit der Universität Fribourg und dem Zentrum für robuste und sichere Systeme ROSAS ist eine neue Zusammenarbeit entstanden. Reto Recher untersucht im Rahmen seines Studiums die Entwicklung eines neuen Ansatzes eines Bewegungssystems für Simulatoren. 

Aus dem Workshop im September 2015 konnten mehrere Kontakte vertieft werden. So interessieren sich die Firma ITK in Rülzheim bei Karlsruhe sowie die Fachhochschule St. Pölten für eine Zusammenarbeit mit dem DESM-Labor. 

Am 14. April 2015 werden an der KMW in München die Grundsteine für die Erneuerung des Fahrismulators FASI der Re 460 gelegt. An diesem Tag sollen das Konzept für die erforderlichen Arbeiten bereinigt und die Termine festgelegt werden. 

 

08.11.2015

Die KMW in München hat den Verein DESM mit der Schulung von Ingenieuren der Saudi Railway Company SAR am Simulationsprogramm OpenTrack beauftragt. Die Schulung wurde vom 27. Oktober bis am 6. November 2015 während 8 Tagen in der saudischen Hauptstadt Riyadh durchgeführt. Das Programm umfasste nebst einer Einführung in die Handhabung des Tools OpenTrack auch die gemeinsame Modellierung der Strecken zwischen den Bahnhöfen Ras Al Kahir und Al Jalamid mit einer Gesamtlänge von 1362 km. Ferner wurde die Ingenieure in die Lage versetzt, künftig selbststänig Simulationen mit schweren Güterzügen auf ihrem Streckennnetz durchführen zu können. Auf den Strecken der SAR verkehren Züge mit drei bis vier Lokomotiven mit einer Anfahrzugkraft von 850 kN, welche eine Anhängelast von über 20'000 t befördern. 

Mit dem Erlös aus der Schulung soll der Simulator der Re 460 mit Hilfe der KMW erneuert werden, so dass die Lebensdauer verlängert werden und die Integration in die Gesamtsimulation ermöglicht werden kann. 

14.10.2015

Der erste DESM-Workshop ist erfolgreich verlaufen. Insgesamt 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmer befassten sich in Deisswil mit der Modellierung, Analayse, Simulation und Training sicherheitrelevanter Problemstellungen von Bahnen. Dabei wurden auf der Strecke Sumiswald-Grünen - Huttwil mit einem echten Zug Gefährdungs-situationen dargestellt. Am zweiten Tag lernten die Teilnehmer die Druchführung von Fallstudien zur Untersuchung der Gefährdungssituationen auf dem Simulator im DESM-Labor kennen. Aufgrund der vielen positiven Rückmeldungen soll der Workshop im nächsten Jahr weitergeführt werden. 

Gegenwärtig laufen die Vorbereitungen für den Einsatz im Auftrag der KMW für die Schulung von Ingenieuren der Saudischen Bahn SAR am Simulationsprogramm OpenTrack. Dieser Auftrag ermöglicht es dem Verein DESM, den Fahrsimulator FASI der Re 460 zu erneuern. Der Einsatz in Saudi Arabien dauert vom 24. Oktober 2015 bis am 3. November 2015. 

28.06.2015

Der Verein DESM führt am 22./23. September 2015 erstmals einen Workshop durch, welche sich an Fachleute im Bereich der Eisenbahnsicherheit richtet. Der Fokus des Workshops liegt auf Mensch-Maschine-Systeme im Bereich der Eisenbahn, welche bis heute noch wenig erforscht wurden. 

Um komplexe Interaktionen zu analysieren und zu trainieren, leisten ganzheitliche Simulationen und Simulatoren einen entscheidenden Mehrwert. Dieser Mehrwert wird in einem zweitägigen Kompaktworkshop im eigens für diese Problemstellung entwickelten „Dynamischen Eisenbahnsystem-Modell DESM“ in Theorie und Praxis demonstriert. Ziel ist, für die Bahn neuartige Analysemethoden und Sicherheitstrainings unter Verwendung von Simulationsmodellen zu entwickeln. 

>>> zur Einladung

13.04.2015

 Am Samstag dem 11. April 2015 wurde der Ae 6/6 11406 im Rahmen der Jahresversammlung DESM ihr Wappen des Kantons Obwalden zurück gegeben. Die Taufe wurde durch die Taufgotte Annemarie Furrer (von Moos) und den Taufgötti Fridolin Anderhalden druchgeführt, welche bereits am 24. April 1956 die damals neue Lok eingeweiht hatten. Da die Originalwappen verschwunden sind, wurde das Wappen nach Originalplänen und Fotos genau rekonstruiert. Die Teilnehmer der Jahresversammlung konnte den Taufakt duch unsere Gäste aus dem Kanton Obwalden mitverfolgen. Der Führerstand der Ae 6/6 ist inwzischen fertig renoviert und bereit, kann nun an das integrierte Simulationssystem angeschlossen werden. 

>>> zum Artikel in der Obwalder Zeitung vom 18. April 2015

24.01.2015

Nach intensiven Tests konnte im DESM-Labor das Stellwerk Obermatt in Betrieb genommen werden. Die vier Fahrstrassen von Obermatt sind mit insgesamt 26 Fahrstrassen der Stellwerke Emmenmatt, Langnau und Zollbrück verbunden, welche über die Leittechnik gesteuert werden. Die Stellwerklogik von Obermatt ist wie vorgesehen mittels Petrinetzen modelliert und wurde in einer Weise entwickelt, dass sie für alle Stellwerktypen verwendet werden kann. Das Modell der Stellwerklogik wird ist in der neu entwickelten Middleware integriert, welche die Verbindung von Fahrsimulatoren und Stellwerken ermöglicht. Die bereits im ZUSI modellierte Teststrecke rund um die Station Obrermatt wird nun mit der Middleware verbunden. 

Test am Stellwerk Obermatt

12.10.2014

In Braunschweig fand das 10. internationalen Symposium FORMS/FORMAT über formale Methoden für Automatisierung und Sicherheit im Eisenbahnverkehr statt. Als ausgewälter Vortrag wurde am 30. September 2014 der Einsatz von Simulatoren für die Untersuchung von komplexen Problemstellungen im DESM-Labor vorgestellt. Das Thema ist bei vielen Fachleuten auf Interesse gestossen, was in Gesprächen vertieft werden konnte.

  

>>>  Präsentation DESM (englisch)
>>>  Publikation DESM (englisch)

15.08.2014

Am Donnerstag, 7. August 2014 hat im DESM-Labor die Abschlusspräsentation der Promotionsarbeit stattgefunden. Insgesamt 22 Besucherinnen und Besucher aus der Schweiz und Deutschland liessen sich die verschiedenen Einrichtungen im Labor vorführen. Dabei deomonstrierte Rolf Suter die Modellierung von Druckluftbremssystemen mit Originalventilen anhand eines Versuchsstandes. Sebastian Straube führte den Stand der Entwicklung der Middleware vor. Mit dieser Veranstaltung wurde die Nutzung des Labors für die Promotionsarbeit erfolgreich beendet. Künftig liegen die DESM Entwicklungen vollständig in den Händen des Vereins. 

01.08.2014

Am 31. Juli 2014 habe ich an der TU Braunschweig meine Dissertation "Gestaltung eines Eisenbahn-Systemmodells für die Untersuchung von komplexen soziotechnischen Problemstellungen" vorgestellt und die Abschlussprüfung bestanden. Ich möchte mich an dieser Stelle insbesondere für die Riesen-Arbeit bedanken, welche im DESM-Labor geleistet wurde! Es ist mir bewusst, dass dieser Einsatz nicht selbstverständlich ist. Die Untersuchungen im Labor haben wesentlich zum Gelingen dieser Forschungsarbeit begetragen. Am 7. August 2014 wird die Pomotionsarbeit zusammen mit den Ergebnissen den Entwicklungen im Labor vorgestellt. 

22.05.2014

Am 20./21. Mai 2014 durften wir am First German Workshop on Rail Human Factors in Braunschweig das DESM-Labor für die Untersuchung von menschlichen Faktoren bei der Bahn vorstellen. Als Beispiel für den Einsatz von Simulatoren zu Forschungszwecken haben wir unsere Versuchsfahrten erklärt. Nicole Stoller, die ihre Diplomarbeit an der FHNW mit Hilfe des DESM-Labors erarbeitet hatte, präsentierte den methodischen Teil. Unser Vortrag am Workshop hat einige Aufmerksamkeit erregt, da solche Experimente im Bereich der Eisenbahn noch selten sind. Der Anlass bot auch eine gute Gelegenheit, auf die künftige Nutzung des DESM-Labors aufmerksam zu machen. 

Programm >>>
Abstract DESM >>> 
Präsentation >>>

07.04.2014

Für die Modellierung der Stellwerklogik wird das elektronische Instrument π-Tool verwendet, welches auf der Basis von Petrinetzen Simulationen erlaubt. Dieses Instrument wird über CORBA-Schnittstellen verbunden, so dass beliebige Stellwerke an beliebige Simulatoren angebunden werden können. Ein grosser Vorteil vom π-Tool besteht darin, dass die Stellwerklogik standardisiert werden kann.  
>>> Modell Obermatt

Inzwischen ist die neue Middleware fast fertig erstellt, so dass die verschiedenen Arten von Schnittstellen für die Fahrsimulatoren Locsim und ZUSI sowie die Stellwerke konstruiert werden könnnen. Für die Anbindung der Hardware (Führerstandkabinden und Stellwerkapparate) kommen neue Controller zum Einsatz, welche bereits eingebaut wurden. 

Für eine mögliche Zusammenarbeit im Labor ist der Kontakt mit dem führenden Ergonomie-Unternehmen e&t entstanden. Ferner befassen sich gegenwärtig sechs Studierende der Hochschule für Wirtschaft Zürich HWZ mit der Überarbeitung unserers Business-Plans für die Zukunft des Labors. 

Es ist vorgesehen, die Präsentation und Verteidigung der Dissertation als Abschluss des vorliegenden Projekts am Donnerstag, 31.07.2014 im Labor durchzuführen. Sofern das Projekt wie vorgesehen abgeschlossen werden kann, gehen die Aufgaben im Labor vollständig an den Verein DESM über. 

14.02.2014

Gegenwärtig finden viele Versuche für den Aufbau der Simulatoren der Ae 4/4 und der RBe 4/4 statt. Es geht darum, neue Lösungsansätze für die Integration der Druckluftbremse und die analog zu betreibenden Komponenten (V-Messer, Ampèremeter usw.) zu prüfen und die dazu notwendigen Schnittstellen zu konstruieren. Bei der Integration Stellwerk - Locsim ist Sebastian Straube einen grossen Schritt weiter gekommen und hat die DLL-Schnittstelle fertig entwickelt. In der Re 4/4 ist der neue Controller eingebaut worden, welcher mit der Middleware kommunizieren kann. 

Als Vorbereitung für die Jahresversammlung wurde die Jahresrechnung revidiert. Gleichzeitig ist ein Businessplan erstellt worden, welche die Zukunftspläne für das DESM-Laobr aufzeigen soll. Mit diesen Aktivitäten sind wir für die Versammlung am 1. März 2014 gerüstet. 

05.11.2013

Am 2. und 3. November 2013 haben der Besuchstag im DESM-Labor sowie eine Mitgliederversammlung stattgefunden. Beim Besuchstag hatten interessierte Personen aus dem Umfeld der Mitglieder die Gelegenheit das Labor zu besichtigen und die Instrumente kennen zu lernen. Dabei wurden die Stellwerke vor dem Hintergrund der Konzepte der Forschungsarbeiten vorgeführt. Die Besucher erhielten auch die Gelegenheit, mit dem Fahrsimulator der Re 460 zu fahren. 

An der Mitgliederversammlung wurde ein Tätigkeitsbericht über das bisherige Vereinsjahr vorgestellt. Viele Teilprojekte befinden sich auf gutem Weg, auch wenn sie sich sehr aufwändig gestalten. Die Integration des Stellwerks Obermatt in den Locsim als Referenzprojekt steht kurz vor dem Abschluss. Gleichzeitig wird an der Einbindung des neuen Simulators ZUSI 3 gearbeitet. Der Verein muss sich Gedanken machen, wie der Simulator der Re 460 erneuert werden kann. Falls zwei Informatiker über eine Zeit von zwei Monaten angestellt werden könnten, wäre der Verein schneller in der Lage, Referenzinstrumente an mögliche Interessenten vorzustellen. Der Verein muss sich auch Gedanken über einen neuen Laborstandort machen, falls der Vertrag im Bernapark per Ende 2014 nicht mehr erneuert wird. 

12.10.2013

Gegenwärtig ist die Modellierung der Teststrecke Langnau - Obermatt - Emmenmatt und Zollbrück für das neue Simulationsprogramm ZUSI 3 in Arbeit. Dabei wird untersucht, in welcher Form die zur Modellierung benötigten Daten mit Hilfe von Video erhoben werden können. Am Simulator der Re 4/4 wird zur Zeit der Mikrokontroller für die Steuerung der Führerstandskabine erneuert.

Im Labor wurde das aus dem tschechischen Červený Kostelec stammende mechanische Stellwerk aufgebaut. Die Anlage besteht aus einem Befehlswerk und einem Signalwerk (Wärterstellwerk). Das Stellwerk dient künftigen Untersuchungen an den Schnittstellen Mensch - Maschine im Vergleich zu modernen Anlagen.
>>> Video vom Stellwerk

Am 2. November 2013 findet in unserem Forschungslabor ein Besuchstag für alle interessierten Personen statt. Dabei ist der Simulator der Re 460 in Betrieb und es können die Stellwerk- und Signalanlagen besichtigt werden. Der Besuchstag bietet eine Gelegnheit, hinter die Kulissen unserer Forschungsarbeiten zu schauen: 
>>> Flyer

23.08.2013

Nicole Stoller, Mirjam Schwager und Cédric Suter haben bei der FHNW, Hochschule für Angewandte Psychologie  ihre hervorragenden Diplomarbeiten vorgestellt, welche sie in Zusammenarbeit mit dem Verein DESM und dem BAV  absolviert haben. Die sehr seriös und sorgfältig ausgearbeiteten Bachelor Thesis bringen neue und wertvolle Erkenntnisse, sowohl für die laufende Promotionsarbeit als auch für den Verein DESM und das BAV. Wir gratulieren Nicole Stoller, Mirjam Schwager und Cédric Suter zu ihrem grossen Erfolg und wünschen ihnen auf dem Weg ihrer Zukunft alles Gute!
Präsentation Nicole Stoller
Präsentation Mirjam Schwager
Bachelor Thesis Nicole Stoller: Situation Awareness
Bachelor Thesis Mirjam Schwager: Kommunikation Lf - Zvl
Präsentation BAV/DESM
Bericht über Versuchsfahrten im DESM-Labor

30.06.2013

Nachdem die Studierenden der FHNW ihre Diplomarbeiten beendet und eingereicht haben, ist auch ein DESM-Bericht über die Ergebnisse der Versuchsfahrten entstanden. Der Bericht wird gegenwärtig korrigiert und anschliessend an die Helfer und Teilnehmer versandt. Roman Salzgeber, Student im Institut für Photogrammetrie und Fernerkundung an der ETHZ hat seine Bachelosrarbeit über die Detektion von Eisenbahnsignalen in Videos ebenfalls fertig gestellt und eingereicht. Gegenwärtig prüfen wir die Möglichkeiten, die Ergebnisse aus dieser Forschungsarbeit im Tool "QRailScan" von Dr.-Ing. Stefan Wegele anzuwenden. Mit diesem Toos ist eine Zusammenarbeit mit dem Deutschen Forschungsinsitut für Luft- und Raumfahrt DLR geplant. Das Simulationsprogramm ZUSI ist nun für uns verfügbar und soll nun für die Testumgebung Obermatt, später auch für den Gotthard-Basistunnel GBT verwendet werden. 

26.05.2013

Im Rahmen eines Zusammenarbeitsvertrags können wir das Programm ZUSI 3 übernehmen und damit die Simulatoren Re 4/4, Ae 6/6 und RBe 540 ausrüsten. Gegenwärtig der Dispatcher, eine Middleware zwischen Hardware (Lokführerstände und Stellwerke) und dem Simulattionsprogramm für den Betrieb mit ZUSI 3 angepasst. Im Zuge dieser Erweiterung kommen auch neue Schnittstellen mit Controller für die Loks und Stellwerke zum Einsatz.

Gleichzeitig laufen die Auswertungen der Versuchsfahrten mit freiwilligen Lokführern auf den Simulatoren auf Hochtouren. Es ist gelungen, die im Simulator der Re 460 (FASI) aufgezeichneten Daten zu exportieren und mittels Konverter in ein für Auswertungen übliches Format zu bringen. Ebenso findet nächstens die erste Vorstandssitzung des Vereins DESM.ch statt, damit Jahresprogramm und Vereinsordnung erstellt werden können. 

09.04.2013

Während fünf Wochen wurden auf den Simulatoren der Re 460 (FASI) und der Re 4/4 (LOCSIM) intensive Versuchsfahrten mit einer Lokführerin und 19 Lokführern durchgeführt. Diese Versuche haben im Rahmen von Diplomarbeiten an der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW und der DESM-Forschungsarbeit stattgefunden. Jeder Lokführer führte zwei Züge mit der Re 460 und einen auf der Re 4/4. Auf dem FASI wurden so insgesamt 1060 Kilometer zurück gelegt. Vor und nach den Fahrten haben alle Probanden Erhebungsbogen mit total 68 Fragen bearbeitet. Zusätzlich haben die Studierenden zahlreiche Interviews mit den Lokführern durchgeführt. Die Operateure am Simulator FASI haben über alle Versuchsfahrten hinweg 560 einzelne Situationen beobachtet und erfasst. Dabei haben die freiwilligen Helfer über 300 Arbeitsstunden geleistet. 

Die Ergebnisse werden nun ausgewertet und für die verschiedenen Forschungsarbeiten verwendet. Die anonymisierten Resultate und Berichte werden zu gegebener Zeit vorgestellt. 

17.03.2013

Nach intensiven Vorbereitungen haben die Versuchsfahrten mit freiwilligen Lokführern auf den Simulatoren angefangen. Die ersten Woche ist erfolgreich verlaufen - die Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Nordwestschweiz und mit den Lokführen funktioniert bestens. Auch die Technik hat uns nicht im Stich gelassen. Die Lokführer erleben sowohl den Simulator der Re 460 als auch jenen der Re 4/4, wonach sie anschliessend aus Ihrer Erfahrung einige Fragen beantworten. Bei diesen Untersuchungen geht es darum, neue Erkenntnisse über bestimmte Situationen auf Systemebene gewinnen zu können. Aus diesem Grund verarbeiten wir nicht einzelne Daten einzelner Lokführer sondern die Ergebnisse aller Lokführer zusammen. Die Daten werden anonymisiert. Wir hoffen auf eine möglichst hohe Zahl an Teilnehmern - es hat noch freie Plätze

Am Braunschweiger Verkehrskolloquium vom 7. März 2013 durften wir die Anwendung von Simulatoren für die Untersuchung von komplexen Problemstellungen im DESM-Labor vorgestellen. Der Vortrag fand am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR stattgefunden und ist auf erfreuliches Interesse gestossen. Im DLR werden auch viele Problemstellungen der Eisenbahn untersucht. Wir würden uns über eine gelegentliche Zusammenarbeit mit dem DLR sehr freuen. 

24.02.2013

Am 23. Februar 2013 wurde in Stettlen der Verein DESM.CH Dynamisches Eisenbahn System Modell gegründet. An der Gründungsversammlung waren 14 Personen anwesend, wetere 6 Personen haben ihre Mitgliedschaft in Abwesenheit angemeldet. Der Verein bezweckt die Entwicklung und den Betrieb des Eisenbahn-Forschungslabors im Bernapark Deisswil, welches insbesondere auch zu wissenschaftlichen Arbeiten zur Verfügung stehen soll.  An der Versammlung wurden Name und Statuten des Vereinsfestgelegt sowie der Vorstand gewählt: Jürg Suter (Präsident), Lorenz Zahn (Kassier), Rolf Suter (Aktuar), Sebastian Straube (IT), Mike von Aesch (Fachtechnik). Die notwendigen Dokumente, insbesondere das Jahresprogramm werden demnächst festgelegt. 

An dieser Stelle richte ich meinen herzlichen Dank an alle Teilnehmer und Helfer, welche die Gründung des Vereins ermöglicht haben. Ganz besonders gilt der Dank für jene Personen, ohne deren Einsatz das Labor nicht hätte aufgebaut und in Betrieb gesetzt werden können, insbesondere sind dies Roger Rieker, Rolf Suter, Sebastian Straube, Fabian Riesen und viele mehr.

02.02.2013

Am 1. Februar konnten die letzten Elemente des Fahrsimulators der Re 460 FASI erfolgreich in Betrieb gesetzt werden. Es handelt sich dabei um den Zugfunk und die Zugbeeinflussung ZUB. Letztere wurde als Zusatzeinrichtung zur einfachen Zugsicherung entwickelt und überwacht die Bremskurve des Zuges so, dass eine Schnellbremsung allenfalls vor dem Halt zeigenden Signal oder dem Gefahrenbereich erfolgen kann. 

Damit ist der Fahrsimulator zu 100% in Betrieb und für die bevorstehenden Versuchsfahrten in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW vorbereitet. 

18.01.2013

Das neue Jahr 2013 hat intensiv angefangen: Gegenwärtig werden im Rahmen der laufenden Diplomarbeiten der Fachhochschule Nordwestschweiz  Versuchsfahrten auf den Simulatoren vorbereitet. Im Februar/März werden Fallstudien durchgeführt, für welche wir freiwillige Lokführer suchen. Hier geht's zur Anmeldung >>>

An der ETHZ  befasst sich ein Student mit dem Thema der Detektion von Eisenbahnsignalen in Videos, damit die Erhebung von Infrastrukturdaten für die Modellierung teilweise automatisiert werden kann.

Gegenwärtig laufen die Vorbereitungen für die Erweitung der Simulationsmodelle. Dabei wird eine Zusammenarbeit mit dem deutschen Unternehmen ZUSI  angestrebt. Im DESM-Labor sollen die Voraussetzungen für integrierte Simulationsmodelle geschaffen werden, bei welchen Lokführer und Zugverkehrsleiter gleichzeitig beteiligt sind.

Am 23. Feburar wird ein Verein gegründet, welche sich mit der Entwicklung und Anwendung des DESM-Forschungslabor befasst. Damit wollen wir sicher stellen, dass das Labor auch nach Abschluss der laufenden Forschungsarbeiten weiter besteht und die vielen freiwilligen Arbeitsstunden entsprechend in Wert gesetzt werden können.

12.12.2012

Inzwischen wurden im Labor zahlreiche Vorführungen durchgeführt, um einerseits Erkenntnisse über Forschungsfragen hinsichtlich der Anwendungen gewinnen zu könnnen, andererseit aber auch um weitere Partner für eine Zusammenarbeit zu finden. Die Studierenden der Fachhochschule Nordestschweiz FHNW haben ihre Forschungsfragen geklärt. Es ist vorgesehen, dass im März 2013 Fallstudien zu den Themen "Kommunikation Lokführer - Zugverkehrsleiter" und  "Situation Awareness" durchgeführt werden, wozu wir freiwillige Probanden (Lokführer und Zugverkehrsleiter) brauchen.

Mit dem Bestehen der vierten und letzten Kenntnisprüfung an der TU Braunschweig wurde am 11.12.2012 ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Promotion erreicht. Am 13.12.2012 wird die Forschungsarbeit und das Labor am internationalen Verkehrsforum FROMS/FORMAT in Braunschweig vorgestellt.

31.10.2012

Im Labor haben verschiedene Vorführungen erfolgreich stattgefunden. Die Forschungsarbeit, insbesondere die Instrumente im Labor, stossen auf grosses Interesse. Es stellt sich auch die Frage nach dem weiteren Betrieb des Labors. Wir sehen vor, im Winter 2012/13 einen Verein zu gründen, welcher sich der Zukunft des Forschungslabors annimmt.

Die Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW  ist an einer Zusammenarbeit mit dem DESM-Labor interessiert. Es haben sich drei Studierende gemeldet, welche im Rahmen ihrer Bachelorarbeit eine Fragestellung mit Hilfe des Labors vertiefen werden. Diese Forschungarbeiten werden im gegenseitigen Interesse durchgeführt; sie zeigen auch den Nutzen des Forschungslabors auf.

10.09.2012

Am 4. September 2012 wurde das Forschungslabor an Professor Schnieder, Technische Universität Braunschweig, unter Anwesenheit u.a. des Direktors des Bundesamts für Verkehr BAV, eines Vertreters der Krauss Maffei Wegmann, München sowie der BLS AG vorgestellt und in Betrieb genommen. Damit geht das Projekt in die Praxisphase über, um komplexe Problemstellungen mit den Simulatoren und damit die Modellierungsmethoden untersuchen zu können. Diese Projektphase wird während mindestens einem Jahr in Zusammenarbeit mit entsprechenden Instituten wie Transportunternehmungen, der Industrie und Hochschulen durchgeführt.

Die Präsentation ist erfolgreich verlaufen. Es konnte erstmals die Integration des Stellwerks Obermatt in den Simulator Locsim vorgestellt werden. Am Beispiel einer Fahrstrasse konnte aufgezeigt werden, wie ein Hauptsignal unter Berücksichtigung der Stellwerklogik auch im Simulator auf Fahrt gestellt werden kann. Die Entwicklung einer Schnittstelle zwischen Stellwerk und Fahrsimulator ist eine wichtige Voraussetzung für die praktische Phase. Ferner wurde der inzwischen vollständig funktionierende Fahrsimulator der Re 460 präsentiert.

02.09.2012

Die Vorbereitungen für die Vorführung des Labors am 4. September 2012 sind abgeschlossen. Im August sind die Arbeiten auf Hochtouren gelaufen - das Labor war fast jeden Abend und Nacht in Betrieb. Inzwischen konnten wichtige Fortschritte erzielt werden. Die Schnittstelle für Stellwerk Obermatt ist gebaut und in Betrieb gesetzt worden. Dazu wurde der Dispatcher für den Locsim mit einem Interlocking-Dispatcher erweitert. Dieser Steuert das Stellwerk und tauscht Informationen mit dem Locsim-Dispatcher aus. Auf diese Weise kann der Fahrsimulator erstmals mit der Stellwerklogik in Verbindung gebracht werden.

Das Labor wurde für Präsentationen eingerichtet. Unter grossem und freiwilligen Einsatz von Fachleuten wurde eine Steuerung für ein Einfahrsignal konstruiert und eingebaut, welches vom Präsentationsrau aus sichtbar ist. Damit kann am Beispiel von Singalen die Problemstellung der Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine bei der Eisenbahn erläutert werden. 

Ferner sind der Führerstand der Ae 6/6 und das Stellwerk Lommiswil renoviert worden. Ersterer soll zum Simulator ausgebaut werden, letzteres wird (provisorisch) zum Stellwerk Obermatt umgerüstet, welches bis ins Jahr 1952 in Betrieb war. Damit kann die Modellierung der Infrastruktur im Zeitintervall entwickelt und visualisiert werden. 

>>> zu den Fotos Labor
>>> zu den Fotos vom Stellwerk Obermatt
>>> zu den Fotos vom Simulator der Re 4/4
>>> zu den Fotos vom Simulator der Re 460
>>> zu den Fotos der Ae 6/6
>>> zu den Fotos vom Stellwerk Lommiswil

27.07.2012

Beim Simulator der Re 4/4 laufen die Arbeiten für die Integration des Stellwerks Obermatt. Dazu wird ein modular verwendbarer Stellwerk-Dispatcher erstellt, welcher über eine Schnittstelle mit der Stellwerklogik des elektromechanischen Schalterwerks Obermatt auf der einen Seite und mit dem Simulationsprogramm LOCSIM auf der andern Seite verbunden ist.

Bei der Wiederinbetriebnahme des Simultators der Re 460 konnten weitere Erfolge erzielt werden: Inzwischen ist das gesamte Netzwerk der Originalsteuerung in Betrieb. Gegenwärtig werden unter Mithilfe von Lokführern und weiteren Berufsleuten Problemstellungen und Szenarien erarbeitet, welche während der Praxisphase der Forschungarbeit im Labor untersucht werden können.

Am 4. September 2012 wird das Forschungslabor Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. mult. Schnieder, dem Leiter dieser Forschungsarbeit sowie zahlreichen Gästen vorgestellt. Ab diesem Zeitpunkt beginnen die Versuche und Messungen sowie die Weiterentwicklung der Modellierungsmethoden.

10.06.2012

 Im Forschungslabor in Deisswil sind wichtige Fortschritte erzielt worden. Inzwischen finden umfangreiche Probefahrten mit der Re 4/4 11207 statt, welche mit dem LOCSIM und dem Streckenabschnitt Signau - Obermatt - Langnau ausgerüstet ist. Parallel dazu laufen die Arbeiten für die Anbindung des Stellwerks Obermatt. Dazu wird eine Schnittstelle zum Rechner konstruiert und die Stellwerklogik des Schaltwerks moduliert. 

Der Simulator der Re 460 befindet sich ebenfalls im Testbetrieb. Inzwischen ist das Bewegungssystem ebenfalls in Betrieb. Es müssen jedoch noch wichtige Arbeiten ausgeführt und einige Probleme gelöst werden, bevor der Simulator vollständig betrieben werden kann. 

An der TU Braunschweig habe ich in der Woche vom 29. Juni bis 1. Juni 2012 zwei weitere Prüfungen absolviert und bestanden. Damit ist das Erfüllen der Bedinungen nach Promotionsordnung einen weiteren Schritt näher gerückt. 

Am 7. Juni 2012 hat die Aare Seeland mobil (ASm) ihren Simulator LOCSIM vorgestellt. Dabei wurde auch das Thema der integrierten Simulationen mit Lokführer und Zugverkehrsleiter besprochen. Es zeichnet sich eine Zusammenarbeit mit der ASm ab. 

Die Fachzeitschrift "Eisenbahn-Amateur" hat einen Artikel über das Forschungsprojekt und das Labor in Deisswil veröffentlicht:  >>> zum Artikel 

29.04.2012

Inzwischen wurde auch der zweite Simulator der Re 4/4 11207 in Betrieb gesetzt. Fabian Riesen, Thomas Schneider und Sebastian Straube haben zum Simulator des damaligen Tech Winterthur auf einem neuen Laborrechner eine Schnittstelle zum Simulationsprogramm LOCSIM der Berner Fachhochschule Biel konstruiert. Da der Simulator der Re 4/4 ein eigenes Druckluft-Bremsmodell verfügt und die Steuerung der Kabine bereits im Jahr 1998 entwickelt wurde, waren bei diesem Projekt besondere Herausforderungen zu bewältigen. Nach dieser erfolgreichen Erstinbetriebsetzung geht es nun darum, die Funktionen des Simulators in einem Testverfahren zu überprüfen und zu optimieren. Anschliessend wird der Locsim auf dem Streckenabschnitt zwischen Signau und Langnau mit dem Stellwerk Obermatt verbunden. 

Hier geht's zum Video  >>>

14.04.2012

Nach Intensiven Aufbau- und Vorbereitungsarbeiten wurde der Simulator der Re 460 heute erstmals in Betrieb genommen. Dabei durften wir auf die Unterstützung von Hanspeter Thomet zählen, welcher die Entwicklung des Simulators für die SBB in den 90-er Jahren geleitet hat und für über 10 Jahre lang für den Einsatz des FASI verantwortlich war. Es ist uns gelungen, das komplizierte System in Betrieb zu setzen! Dies spricht ganz besonders auch für die vielen Helfer, welche insgesamt über 500 Arbeitsstunden für den Umzug und Wiederaufbau des Simulators investiert haben. Besonders zu erwähnen sind hier Rolf Suter für die gesamte elektrische Anlage inklusive Verkabelung und Sebastian Straube für die aktive Betreuung im IT-Bereich. Auch die Firma Krauss Maffei Wegmann KMW hat sich freundlicherweise für die Klärung systemtechnischer Fragen zur Verfügung gestellt.

Die erste Fahrt führte von Zürich über Brugg bis nach Olten. Im Folgenden geht es nun darum, die noch vorhandenen Probleme mit einzelnen Komponenten zu beheben und nach dem Wiederaufbau des Simulators die Systemerhaltung sicher zu stellen. 

Hier geht's zum Video über die erste Inbetriebsetzung >>>

11.03.2012

Inzwischen ist ein wichtiger Schritt meines Promotionsstudiums gelungen: Nach dem wöchentlichen Besuch der Vorlesungen und Übungen an der TU Braunschweig habe ich die erste Kenntnisprüfung absolviert und bestanden. Im Verlauf des Jahres folgen drei weitere Prüfungen. 

Im Labor sind ebenfalls wichtige Fortschritte zu verzeichnen. Für den Simulator der Re 4/4 wurde ein Laborrechner beschafft, auf welchem auch die Schnittstellen zwischen dem Simulationsprogramm LOCSIM der Berner Fachhochschule Biel und dem  Simulator der Fachhochschule Winterthur programmiert werden. Auf diesem Rechner wird ebenfalls die Stellwerklogik der Signalstation Obermatt integriert. Beim  Simulator der Re 460 sind inzwischen alle Komponenten fertig montiert. Gegenwärtig ist die Verkabelung in Arbeit, bei der Kabine konnte sie bereits abgeschlossen werden. Für den Theorieraum hat die Rhätische Bahn einen wertvollen Beitrag geleistet: Sie hat die Sitzbänke des ausrangierten Wagens B 2415 aufgearbeitet und uns zur Verfügung gestellt. Auf diese Weise konnte eine originelle Sitzecke für die Einführungen und Diskussionen eingerichtet werden. 

29.01.2012

Gegenwärtig wird intensiv am Aufbau im Forschungslabor gearbeitet. Dabei stehen die Simulatoren der Re 4/4 und der Re 460 im Vordergrund. Bei ersterem wird die Schnittstelle zum LOCSIM programmiert, letzterer wird genau im Originalzustand wieder aufgebaut. Ferner befinden sich auch die Stellwerke im Aufbau. 

Beim theoretischen Teil ist die Systemdefinition weit fortgeschritten. Für die Erhebung von Infrastrukturdaten finden zur Zeit Versuche mit einem neuen Videotool statt, mit welchem beliebige Objekte entlang einer Bahnstrecke rasch erfasst werden können. Diese Methode vereinfacht die elektronische Modellierung der Infrastruktur. 

Aufgrund der bevorstehenden Prüfungen an der TU Braunschweig laufen die Arbeiten im Labor ab Ende Februar wieder intensiver. 

15.12.2011

Die Berner Fachhochschule Biel hat ihren Simulator der Re 420 zusammen mit dem Streckenausschnitt Signau - Obermatt - Langnau für das vorliegende Projekt zur Verfügung gestellt, damit dann die Schnittstelle zum bestehenden Simulator der Re 4/4 11207 programmiert werden kann. In einem zweiten Schritt werden die Funktionen der Stellwerke von Obermatt, Emmenmatt, Langnau und Zollbrück integriert. 

Beim Simulator der Re 460 laufen die Aufbauarbeiten des Bewegungssystems. Die Fachleute des Bernaparks haben einen neuen Grundrahmen konstruiert, welcher im Boden verankert wird. Nach dem Einbau der Zylinder/Aktuatoren wird die Grundplatte und der Bodenrahmen montiert, damit Führertisch, Führerstuhl und anschliessend die gesamte Kabine aufgebaut werden können. 

Inzwischen wurde das elektromechanische VES-Stellwerk untersucht und für die provosorische Umrüstung zum Stellwerk Emmenmatt vorbereitet. Das Stellwerk wird so angepasst, dass es ohne weiteres wieder in den Originalzustand zurück versetzt werden kann. 

Auf konzeptioneller Ebene wurde die Systemdefinition so weit vorbereitet, dass nach Abschluss des laufenden Semesters und der Prüfungen an der TU Braunschweig ein entsprechender Bericht verfasst werden kann. 

06.12.2011

In Suhr AG wurden Teile des elektrischen Schalterwerks abmontiert, welche der Rekonstruktion des Stellwerks der Signalstation Obermatt dienen.

02.12.2011

Das Konzept wurde Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. mult. Schnieder, Leiter des Instituts für Verkehrssicherheit und Automatisierungstechnik der TU Braunschweig, vorgestellt. Es zeigt sich, dass das Projekt gut zu den Forschungsschwerpunkten des Instituts – insbesondere der Systemik und Kooperative Systeme – passt.

14.11.2011

Die SBB hat für die Forschungsarbeit ihren Vollsimulator vom Typ Re 460 zur Verfügung gestellt. In dieser Woche wurde die Anlage im Ausbildungszentrum Löwenberg vollständig abgebaut und in die Halle des Bernaparks transportiert. In den nächsten Wochen und Monaten wird der Simulator im Bernapark vorerst wieder nach der ursprünglichen Technik aufgebaut und steht so ab Sommer 2012 ebenfalls für den praktischen Teil der Forschungsarbeit zur Verfügung

01.10.2011

Der Bernapark in Deisswil stellt eine Halle für den Aufbau des Forschungslabors zur Verfügung. Dort werden bis im Sommer 2012 die Stellwerk- und Loksimulatoren aufgebaut, um anschliessend während eines Jahres die für die Arbeit notwendigen Untersuchungen und Messungen durchführen zu können. Die Halle erweist sich als idealer Standort, sowohl hinsichtlich Anfahrt als auch bezüglich der Fachleute und der Einrichtungen. Damit sind für den praktischen Teil der Arbeit sehr gute Voraussetzungen geschaffen worden.

27.08.2011

Die TU Braunschweig erteilt den Zulassungsbescheid für das Promotionsstudium an der Fakultät für Maschinenbau per Wintersemester 2011/12. Der Studienabschluss in Geografie an der Universität Bern wurde unter der Bedingung von Kenntnisprüfungen anerkannt, welche in den nächsten zwei Jahren abgelegt werden müssen.

29.06.2011

Mit den SBB wird vereinbart, im November 2011 den ausgedienten Lokführerstand-Simulator des Typs Re 460 aus dem Ausbildungszentrum Löwenberg zu übernehmen. Diese Gelegenheit erweitert und vertieft die Analysen von Methoden im Forschungslabor, da der Simulator einen sehr hohen Detaillierungsgrad aufweist und über ein Bewegungssystem verfügt.

18.06.2011

Der Lokführer Roger Rieker koordiniert und organisiert die Übernahme einer Führerstand-Kabine der Ae 6/6 11406 „Obwalden“. Diese Lok wurde von einem Verein übernommen. Es war vorgesehen, sie in der Gemeinde Alpnach OW als Denkmal auszustellen. Leider ist dieses Vorhaben nicht zu Stande gekommen und die Lok musste abgebrochen werden. Die Kabine des Führerstands I wurde abgetrennt und durch SBB-Historic dem Forschungslabor zur Verfügung gestellt.

08.03.2011

Der mechanische Teil für den Nachbau des Stellwerks Obermatt ist weitgehend abgeschlossen. Es folgt der elektrische und elektronische Teil, damit das Stellwerk in das Eisenbahnsystemmodell integriert werden kann. Mit der Schnittstelle befasst sich grosszügigerweise der Informatiker Sebastian Straube, in dem er einen Prozessor aufbaut. Die Stellwerklogik ist als Matrix festgehalten worden, welcher sich schliesslich als Grundlage der Programmierung auch für andere Stellwerke eignen soll.

07.01.2011

Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. mult. Schnieder erteilt die Betreuungszusage für das Projekt als Promotionsarbeit am Institut für Verkehrssicherheit und Automatisierungstechnik. Dies ermöglicht den Start der Projektarbeiten und die Eröffnung des Zulassungsverfahrens an der TU Braunschweig.

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